Sexismus! - Alle BeitrÀge

Sind Frauenkörper nur "Material"?

Jörg Bischoff: "Sehr geehrte Damen, ich bin ein Mann und nunmehr ĂŒber 70. Und ich bekenne, dass ich nur allzu gern eine schöne Frau ansehen mag. Das ganze hat aber auch seine Grenzen! Die auf diesem Werbeplakat nach meiner Auffassung erheblich ĂŒberschritten sind. Sind Frauenkörper auch nur 'Material'?

Multiple Orgasmen wg. Karo-Weste?!

Susanne: "Mir hat jemand diese Homepage fĂŒr Herrenklamotten empfohlen. Leider kam ich ĂŒber die erste Seite gar nicht nicht hinaus: Was ist das denn fĂŒr ein obersexistisches Bild? Ekstatisch verzĂŒckte Frau, die multiple Orgasmen kriegt, weil der Typ, sich in seiner Karo-Weste so geil findet...?"

Ach, Triberg!

"Liebe EMMA, hiermit schicke ich dir einen Link zu einem Zeitungsartikel, der sexistischer nicht sein kann!“ Das schrieb uns Leserin Martina heute morgen. Der Link fĂŒhrte zu einem Bericht aus dem SĂŒdkurier. Über eine von der Lokalzeitung als „Provokation“ und Satire“ bezeichnete „Kunstaktion“ in Triberg.

Ach, Tchibo!

Inga schreibt: AuffĂ€llig am neuen Tchibo-Werbemagazin fĂŒr diverse Putzmittel ist, dass ausschließlich eine Frau und ein MĂ€dchen bei der Hausarbeit fotografiert worden sind. Putzen MĂ€nner etwa nicht?

Panini-Album: Wo ist die Fußballerin?

Claudia aus MĂŒhlheim a. d.Ruhr: "Mein Sohn (8 Jahre) kam vom Fußballtraining stolz mit seinem Panini-Sammelalbum der Damen-Fußball-WM nach Hause. Was ihn störte: Auf dem Cover ist ein Fußballspieler - ein Mann - in Action abgebildet. Und er fragt nun, warum auf dem Damen-Fußballbuch keine Frau abgebildet ist?"

Was ist das fĂŒr ein Saftladen?

Tabea schreibt: "Diese Werbung vom Smoothie-Unternehmen 'true fruits' ist schon unglaublich sexistisch. Und der Umgang mit der angebrachten Kritik ist mindestens genauso widerlich, wie man auf Facebook lesen kann. Hier ist die Bezeichnung 'Saftladen' noch zu harmlos!"

Eine Auswahl wie im Bordell?

Anna schreibt: "Diese Werbung habe ich an einer S-Bahn-Haltestelle in Frankfurt entdeckt. Die Stoßrichtung dieser Werbung ist klar, Richtung Prostitution. Mey Store vermarktet seine UnterwĂ€sche mit jeder Menge nackter Damenhaut und dem Slogan: Kennt man eine, will man alle. Alle Unterhosen - oder alle abgebildeten Frauen?"

Ein Sekt namens "Dosenöffner"...

Gabriele schreibt: "Vor kurzem war ich beim GetrÀnkehÀndler. Schon von weitem fiel mir eine neue 'Sektmarke' auf, mit pinkem Hals, eigentlich ansprechend gestaltet. Beim nÀheren Hinschauen glaubte ich jedoch, meinen Augen nicht zu trauen: Dieses Gesöff trÀgt den Namen `Dosenöffner`!"

Playmobil goes Sexismus

Manu Andermann schreibt: "Dieses Playmobil-Spielzeug habe ich bei einer Freundin auf Facebook entdeckt. Da können die vier- bis zehnjĂ€hrigen MĂ€dchen gleich das Über-den-Laufsteg-Staken lernen. Ach waren das noch schöne Zeiten, als Jungen wie MĂ€dchen gemeinsam mit der Playmobil-Feuerwehr gespielt haben..."

So macht sie die Beine breit?

Justine: "Wer in Berlin lebt, musste wahrscheinlich dieses Plakat bereits ertragen. Ein von Frauen gefĂŒhrtes Unternehmen mit hauptsĂ€chlich weiblicher Kundschaft schaltet zu Valentinstag eine frauenfeindliche Werbung. Das macht wĂŒtend! Ich persönlich habe mich bereits beim Werberat und Bloomy Days beschwert."

Ein Spot mit Netzer und Prostitution

Martha: „Neulich ist mir auf RTL folgende Werbung untergekommen. Der Telefonanbieter Otelo wirbt in einem Spot mit Fußball-Ikone GĂŒnter Netzer und Prostitution. Kurz: Mit einer Flat von 9,90 €. Es gibt den Werbespot auch auf youtube. Soll vermutlich witzig gemeint sein."

Nackter Hintern an der U-Bahn-Station

Ulrike Ă€rgert sich: "Wieder einmal lassen Hannovers U-Bahnstationen ĂŒberdimensionierte Plakate zu, die sexistisch sind. Diese Werbung von Aubade, die die RĂŒckseite einer fast unbekleideten Frau zeigt, tailleabwĂ€rts, mit einer Art String - die 'Backen' springen der Betrachterin geradezu in Augenhöhe entgegen."

Bordell-Werbung - jetzt auch im Kino?!

Sandra aus Essen: "KĂŒrzlich war ich in dem Film 'Nightcrawler' im Essener CinemaxX. Nach ein paar normalen Werbetrailern erschien der pinkfarbene Schriftzug 'Pascha' auf der Leinwand. Ein ca.15 bis 20-sekĂŒndiger Spot fĂŒr die Bordellkette (inklusive der Einblendung Private Dance = 10 Euro) Ich war fassungslos!"

Mehr Grips, ihr Werbeagenturen!

Tabea: "Immer wieder halbnackte, dĂŒnne Frauen und Autos... Dieses Mal an einer Tankstelle in Friesack/Mark. Der kleine Aufkleber 'Es reicht: Sexismus nein Danke!' verschwindet leider fast auf diesem dem ĂŒberdimensionalen nackten Bauch. Und wieder mal eine Frau, die scheinbar weder Kopf, noch FĂŒĂŸe hat. Mich Ă€rgert es!"

Könnte der Chef auch eine Frau sein?!

Gunilla: "Als ich kĂŒrzlich meinen Vater beim Zahnarzt abholte, entdeckte ich dieses Werbeplakat der LandeszahnĂ€rztekammer Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) im Wartezimmer. Und war doch sehr erstaunt. Was soll diese Zuteilung der Rollen in einer Praxis?"

Kiez-Penny macht Frauen zur Ware

Lilja, 30, Hamburg: "Liebe Emmas, dieses abwertende, frauenverachtende Plakat von Penny habe ich bei mir in St. Pauli unweit der Reeperbahn entdeckt. 'Die gĂŒnstigsten Anlaufstellen auf dem Kiez: Cindy, Mandy und Penny.' Ein Schlag ins Gesicht gerade fĂŒr die Frauen, die sich fĂŒr wenige Euros prostituieren (mĂŒssen)."

PPEDV - Wer mag mal anfassen?

Stefanie schreibt: "Diesen Link schickte mir mein Mann – er empfand es als ziemlich beleidigend, dass dieses Unternehmen versucht, MĂ€nner mit dieser Masche anzusprechen. PPEDV bietet z.B. Schulungen fĂŒr Entwickler und Ingenieure an – auf Ingenieurinnen wie mich kann es ja anscheinend ohnehin verzichten..."

Keine Freier bei Eis.de !

Das Team von Eis.de schrieb EMMA: Wir sind gegen Prostitution und bedauern die Assoziation damit im Zusammenhang mit unserer Werbung. Wir ziehen das Motiv zurĂŒck. Der Erotik-Shop Eis.de stoppt die Kampagne und will 5000 Euro spenden an einen Verein, der Prostitutionsopfern hilft. Ein erfolgreicher Protest!

Berliner FĂŒchse ballern Frauen ab!

Anna Hoffmann, Berlin: "Entschuldigt euch fĂŒr das schockierend sexistische Plakat dieser Saison. Setzt ein Zeichen gegen Sexismus in Sport und Gesellschaft! Das Werbeplakat der FĂŒchse Berlin, einem sehr beliebten Handballverein, ist frauenverachtend und damit menschenverachtend. Es muss sofort entfernt werden."

Beach-Telefon fĂŒrs BĂŒro?

Silvie Kretschmer aus DĂŒsseldorf: „Weil ISDN bei der Telekom abgeschafft wird, war ich auf der Suche nach einem neuen Telefon fĂŒrs BĂŒro. Dabei bin ich bei Saturn auf dieses 'Beachphone' gestoßen. Es gibt auch noch ein 'Stiletto-' und ein 'Lippen-Telefon' im Programm. Wer stellt so etwas her? Und vor allem: Wer kauft sowas?“

Schweizer Polierkurse

Von swissmiss1000 aus Baden: "Hier ist die Werbung der Riwax-Chemie AG aus Zollikofen, Hersteller von Autopflegeprodukten. Was ein Autopolierkurs mit einem nackten Frauenpo zu tun hat, bleibt mir ein RĂ€tsel. KĂŒrzlich habe ich auf einem ihrer Lastwagen eine ganze Reihe von Frauenhinterteilen gesehen."

Große Berge, feuchte TĂ€ler & jede Menge Wald

Ja, das "Ferienland Schwarzwald". Bekannt fĂŒr seinen feinen Humor. Und fĂŒr "Große Berge, feuchte TĂ€ler & jede Menge Wald". Direkt neben der Silhouette einer scheinbar nackten Frau mit SchwarzwaldhĂŒtchen. "Bei dieser Kampagne fehlen mir ehrlich gesagt die Worte....", schreibt EMMA-Leserin Jeanette. Euch auch?

Allerbeste Aussichten...

Von Corinna Ziegler aus Essen: "Die BildqualitÀt ist leider nicht ideal, aber der plumpe Sexismus durchaus klar zu erkennen. Dieser Lkw der SEKA Group (SEKA Nutzfahrzeuge) fuhr auf der Autobahnvor uns her. Das waren "beste" Aussichten!

LĂŒneburger Samba-Fest

Von Regina Rheinwald: Die ansĂ€ssigen Gastronomen feierten ein Samba-Sommerfest beim LĂŒneburger Handelshof - und die LĂŒnepost titelte bei ihrem Artikel ĂŒber die Veranstaltung mit "Fleisch gabs nicht nur vom Grill". Brasilianische TĂ€nzerinnen wurden also mal eben mit dem Grillfleisch gleichgesetzt, das es bei der Feier gab.

Meister des Sexismus

Von Marisa: "Ich bin so einiges gewohnt, was Sexismus in der Werbung betrifft. Und mittlerweile wohl auch schon etwas abgestumpft. Aber was ich in Bregenz (Bundesland Vorarlberg, Österreich) auf einem großen Plakat gesehen habe, ist ein besonders krasses Beispiel. Meister der Elemente? Das sind wohl eher Meister des Sexismus!"

Was frau bei TLC so alles lernen kann

Von Irina aus Köln: "Ich dachte spontan: Ein Sender fĂŒr Frauen??? Doch wohl eher fĂŒr PĂ€dophile...! Der Name TLC steht fĂŒr 'The learning channel'. Was die kleine Prinzessin wohl lernen kann - bei Sendungstiteln wie: Mein Traum in Weiß, Catwalk 30+, Fashionistas – Shoppen mit Stil, die Schönheits-Retter...?"

Endlich Grillzeit!

Von Lara aus Offenbach/Main: „Liebes EMMA-Team! Hier eine Werbung fĂŒr das "FASS MICH AN - 5-Liter-Fass Grafenwalder Pils. Mit eingebautem Zapfhahn." Habe ich im aktuellen Lidl-Prospekt gefunden. Na, da darf frau sich doch gleich doppelt auf den nĂ€chsten Grillabend freuen
“ Wer Lidl ausladen will: kontakt@lidl.de.

Pornofizierung in MĂŒnchen

Gisela beklagt die Pornifzieriung ihrer Stadt. "Vor einem Jahr hat es in MĂŒnchen ein Hearing gegeben zur 'tendenziellen Allgegenwart sexualisierter Darstellungen in Worten, Bildern und anderen Medien durch entblĂ¶ĂŸte weibliche Körper'. Doch dieses Plakat des Radiosenders Arabella hat niemand thematisiert."

Witzig: Der f**** die ja gar nicht!!!

„Ich kann nicht glauben, dass die sich wirklich so eine Kampagne getraut haben...“, empört sich EMMA-Leserin Mari aus Köln. Das haben wir uns gleich mal angesehen. Und tatsĂ€chlich: Bei der Werbekampagne fĂŒr eine Tablet-HĂŒlle waren offenbar echte Witzbolde am Werk. Das sollte den Jungs mal jemand persönlich sagen, oder?

Was ist das fĂŒr ein Frauenbild?

Ein Leser hat uns diese Werbung der Kaufhauskette Breuninger geschickt und findet sie gar nicht komisch: „Die MĂ€nner sind obenauf und schauen gelangweilt auf putzende Frauen herab. Meine Kundenkarte ging zerschnitten an das Unternehmen zurĂŒck!“

"MĂ€delsabend" mit Chio-Chips?

Diesen Schnappschuss hat uns Sontje geschickt: "Jetzt gibt's sogar schon Geschlechtertrennung bei Chips?!"

Wiesn-"Promilla"? Nur mit passender BH-GrĂ¶ĂŸe!

Das Oktoberfest (21. September bis 6. Oktober) steht nicht im Ruf, besonders sensibel im Umgang mit Rollenklischees zu sein. Was Leserin Katharina nun geschickt hat, schlÀgt allerdings, sagen wir mal: Dem Bierfass den Boden aus.

Auf dem Weg in die Steinzeit

Siegrun hat das Kleingedruckte gelesen und auf ihrer Zahnpasta-Verpackung dieses Beispiel fĂŒr Sexismus entdeckt. "Der Zahnarzt ist also automatisch mĂ€nnlich, wĂ€hrend die Denatlhygienikerin weiblich ist. Das ist doch eine UnverschĂ€mtheit! Sind wir emanzipatorisch wieder mal auf dem Weg in die Steinzeit?"

So sieht also "ÜbergrĂ¶ĂŸe" aus, C&A?

Leserin Veronika hat uns diesen Schnappschuss aus der UnterwĂ€sche-Abteilung von C&A geschickt. Sie schreibt: „So stellt C&A sich die Figur einer Frau vor, die BHs in ÜbergrĂ¶ĂŸe braucht. Ich war etwas schockiert – und Ă€rgere mich immer noch!“ Und ihr?

Sony Entertainment: doppelt griffig & erregend??

„Meine Tochter sagte, ich soll euch das schicken. Drunter steht auch noch ‚doppelt griffig, doppelt erregend‘“, empört sich Christoph Daub.Firma: Sony Entertainment, christian.kortmann@eu.sony.comAgentur: TBWA, info@tbwa.de

Abalight? ausknipsen!

Annedore hat uns diese Werbung von Abalight geschickt. "Die MessestĂ€nde sind mit diesem Motiv tapeziert. Und ich sah es kĂŒrzlich auf einem LKW."Firma: Abalight GmbH, Billerbeck, info@abalight.de

Nordsee - Nicht mehr ganz frisch!

Beate hat uns diese Werbung der Restaurantkette "Nordsee" geschickt. Das Team von Theaterspiel in Witten sagt: Nordsee, die sind nicht mehr ganz frisch, oder?

Gmundner Keramik: Am liebsten zerdeppert!

„Ich möchte mein Gmundner-Geschirr am liebsten zerdeppern!“, schreibt Irene Dombek. Firma: Gmundner Keramik Manufaktur, marketing@gmundner.at

KSK Birkenfeld: Krawattenlastig

Sandra hat uns diese Anzeige der Sparkasse Birkenfeld geschickt: "Auch im Jahr 2013 macht man Karriere offensichtlich nur mit Krawatte..."Firma: info@ksk-birkenfeld.de