Frankreich: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit...

EMMA Mai/Juni 2006 ... unter diesem Titel veröffetlichte der Pariser Fotograf Alain Bizos seine Serie von 15 Jungen mit Kopftuch. Es sind Freunde seiner 16-jährigen Tochter, die selber nicht religiös ist und auch kein Kopftuch trägt, aber dennoch zunehmend mit dem Problem konfrontiert wird. Bizos ist 1947 in

Prostitution: Der Blick der Freier gilt allen Frauen

Was Prostitution ist, weiß im Grunde jede Frau. Fast jede hat es schon mal getan: aus „Gefälligkeit“, um nett zu sein, um des lieben Friedens willen, aus Angst. Aus der feministischen Solidarität mit den Prostituierten wurde eine pseudoliberale Komplizität mit den Profiteuern der Prostitution. Das schadet Frauen und Männern.

Moskau: Die schwarzen Witwen

So genannte „Schwarze Witwen“ sollen für das Attentat am 29. März 2010 in der Moskauer U-Bahn veröffentlicht sein, das mindestens 35 Tote forderte. Was wirklich hinter den „Bräuten Allahs“ steckt und warum diese Kamikaze-Kämpferinnen mit den Dynamitgürteln auch selber Opfer - das hat Julia Jusik untersucht.

Alice Schwarzer: Dünne machen!

Dieser Text wurde 1984 für den EMMA-Sonderband "Durch dick und dünn" geschrieben. Es gibt darüber hinaus nichts zu sagen. Und es ist in den vergangenen 24 Jahren nur schlimmer geworden

Deutschlands Sonderweg

Wie die rot-grüne Prostitutionsreform 2002 Deutschland zum Einreiseland für Sextouristen. Und wie Menschenhändler, Zuhälter und Bordellbetreiber davon profitieren. Und wie das restliche Europa den deutschen Sonderweg einschätzt.

Die Holländer verlieren ihr romantisches Bild von Prostitution

"Im berühmtesten Rotlichtviertel der Welt sind die meisten Frauen ihr eigener Chef", so jubelte das Reisemagazin Merian in seiner Ausgabe über Amsterdam. Dabei haben die Niederländer ihr romantisches Bild von Prostitution schon lange verloren. Und verschärfen das Prostitutionsgesetz. Die

Kann Prostitution wirklich freiwillig sein?

Eine Bestandsaufnahme: In ganz Westeuropa wird Prostitution als Verstoß gegen Menschenrechte und Menschenwürde diskutiert. In immer mehr Ländern wird der Kauf sexueller Dienstleistungen bestraft. Nur in Deutschland gilt Prostitution immer noch als „Beruf wie jeder andere“. Warum ist das so?

Eine Journalistin auf den Spuren der Herkunft der Frauen

"Die Menschenhandelskette beginnt in den Dörfern tief in Rumänien und Bulgarien", sagt Rita Knobel-Ulrich. Die Journalistin ist den Spuren der Frauen, die sich in Deutschland prostitutieren bis in ihre Herkunftsorte gefolgt. Und hat darüber eine bedrückende Dokumentation gedreht.

"Gewalt ist Ausdruck & Garant männlicher Dominanz"

Judith Lewis Herman ist Professorin der Harvard Medical School und therapiert seit den 1970er Jahren Opfer sexueller und häuslicher Gewalt. Sie fand in einer Studie heraus, dass Vergewaltigungsopfer quasi nie Rache wollen, sondern nur Gerechtigkeit. In einer patriarchalen Gesellschaft hat Gewalt gegen Frauen eine

Die Jahre 1971 bis 1975: So fing es an!

Die deutschen Frauen rebellierten später als die Women’s lib in Amerika, das Mouvement de femmes in Frankreich oder die Dollen Minnas in Holland. Das Erbe ihrer Mütter, der von Hitler auf Kinder & Küche beschränkten „deutschen Frau“, wirkte lange nach. Und auch der Rechtfertigungsdruck gegenüber der dominanten Linken, für die Frauen nur ein „Nebenwiderspruch“ waren, wirkte lähmend. Doch dann ging es los!

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