Die Entblößung der Bettina Wulff

Mit ihrem Buch „Jenseits des Protokolls“ hat Bettina Wulff sich nicht unbedingt einen Gefallen getan. Sie sagt bittere Wahrheiten, aber liefert neue Angriffsflächen.

Eine Gefahr für den Rechtsstaat

Die Verteidigungsstrategie im Fall Kachelmann nennt man "Litigation-PR". Dabei wird ein Angeklagter mit Hilfe gewisser Medien und allen Mitteln reingewaschen und das eventuelle Opfer beschmutzt. Das ist vor allem in Strafprozessen wg. sexueller Gewalt ein Problem. Denn es steht Aussage gegen Aussage.

Warum laufen die Männer weg?

Je emanzipierter Frauen sind, umso schwerer scheinen sie sich heute zu tun mit der Liebe. -- Die erste war eine junge, besonders attraktive TV-Moderatorin. Sie hatte mich zu meinem Leben interviewt, zu den Männern, den Frauen … Und als die Kamera abgeschaltet war, redete sie weiter: über die Männer.

Der Fall Kachelmann: Was steckt dahinter?

Der Kachelmann-Prozess war das bisher spektakulärste Beispiel in Deutschland für das Wirken der Litigation PR, der öffentlichen Darstellung eines Prozesses. War es Kommunikation oder Manipulation?

Arabische Eiszeit für die Frauen

Es war ziemlich schnell klar, dass der "Arabische Frühling" zur Eiszeit werden würde - für die Frauen. Und nicht nur für sie. Und jetzt? Wie oft wird es sich noch wiederholen, dass die Frauen unter Einsatz ihres Lebens für die Revolution kämpfen - und dann nach Hause geschickt werden?

Wir haben die Lust entdeckt!

Vor der Frauenbewegung kannten viele Frauen weder ihren eigenen Körper noch eigene Lust. Jede zweite galt als "frigide". 40 Jahre, nachdem die Frauenbewegung die Sexualität revolutioniert hat – wird nun nun schlicht das Gegenteil behauptet: Wir Feministinnen seien die Spaßverderberinnen. Wie konnte das nur passieren?

Vergewaltigung ist ein Politikum

In Amerika gilt sie als Hate Crime - hierzulande behandelt man sie immer noch als "Privatsache".

Skandal PID-Verbot: Fundamentalismus gegen Humanität?

In den kommenden Monaten diskutiert der Bundestag über das Verbot der PID.Denn verboten wird die so hilfreiche Diagnose in Deutschland auf jeden Fall.

Ausstellung: Vive Reiser!

Es ist eine Art Wiedergutmachung, dass diese erste umfassende Retrospektive des 1983 mit nur 42 ­Jahren gestorbenen Jean-Marc Reiser nicht in Frankreich stattfindet, sondern in Deutschland. Denn der 1941 in Lothringen geborene Karikaturist war das Kind einer Putzfrau und eines unbekannten ­Erzeugers, der mit

Shirin Ebadi: "Geschäfte gehen vor Menschenrechten"

Während ihre MitstreiterInnen im Iran im Gefängnis sitzen, versucht Shirin Ebadi, das westliche Gewissen aufzurütteln. Die Juristin und Frauenrechtlerin wird gehört, weil sie 2006 den Friedensnobelpreis bekam. Aber der Preis, den sie zahlt, ist hoch. Bis ins Herz ihrer Familie hinein …

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