Pandemie Männergewalt

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
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Am 1. April 2020 gab es gleich vier Tote. Die 38-jährige Frau und ihre drei kleinen Kinder starben in ihrer Wohnung in Dortmund-Barop. Dort fand sie die Polizei.

Kein Zweifel, wir haben es mit einer hochgefährlichen Epidemie zu tun. Im letzten Jahr sind ihr allein in Deutschland über 114.000 Menschen zum Opfer gefallen, 122 überlebten nicht. Und das sind nur die offiziellen Zahlen, das Dunkelfeld ist riesig. Lange waren aber selbst diese Zahlen unbekannt, denn niemand hielt es für nötig, sie auch nur zu erheben. Dabei handelt es sich sogar um eine Pandemie, weltweit sterben jährlich Zehntausende daran. In Deutschland gibt es mindestens jeden dritten Tag ein Todesopfer, in anderen Ländern wie Indien oder Mexiko sind es sogar noch mehr.

Diese Epidemie heißt „Männergewalt“, nicht Corona. Und sie grassiert seit Jahrzehnten, Jahrhunderten. Doch die Welt stand nie still, um sie zu stoppen. Sie dreht sich einfach weiter, ohne milliardenschwere Schutzschirme und ohne tägliche Schlagzeilen über die aktuellen Opferzahlen.

Es geht um die so genannte Häusliche Gewalt. Ein verschleiernder Begriff, denn die Opfer sind fast immer Frauen und Kinder. Die Täter sind fast immer Männer. Männer, die rot sehen und zuschlagen. Mindestens jeden dritten Tag mit tödlichen Folgen. Wie in Dortmund, wo es der Ehemann und Vater war, der am 1. April, zehn Tage nach Beginn der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen, seine Frau und seine drei Kinder erdrosselt hat (und anschließend Selbstmord beging).

Wer auf die interaktive Karte „Frauenhäuser Hessen“ geht, sieht ebenfalls rot. 28 rote Stoppschilder signalisieren, dass das jeweilige Frauenhaus gerade voll ist. Gerade mal drei von 31 hessischen Frauenhäusern zeigen das grüne Symbol. Hier könnte eine Frau, die vor ihrem prügelnden Mann flüchtet, Zuflucht finden.

Eins der vielen „roten“ Frauenhäuser ist das Frauenhaus Kassel. Im letzten Jahr hat es sein 40-jähriges Bestehen gefeiert und schon so manchen Sturm überstanden. Corona ist allerdings auch für dieses erfahrene Team eine enorme Herausforderung. Alle 16 Zimmer sind besetzt mit Frauen und aktuell zehn Kindern – soweit, so üblich. Aber jetzt müssen Eva Hack, die das Frauenhaus anno 1979 mit gegründet hat, und ihre drei Kolleginnen auch noch die Vorgaben für den Infektionsschutz einhalten. Gemeinsames Frühstück mit den Bewohnerinnen? Gestrichen. Welche Frau benutzt wann Küche und Gemeinschaftsbäder, damit der gebührende Sicherheitsabstand gewahrt wird?

Was ist mit den Kindern? Die ganz Kleinen werden wie gewohnt im frauenhauseigenen „Kindergarten“ betreut, einem großen Raum mit Spielen und Büchern, und sie können im „Toberaum“ auf dicken blauen Matratzen ihren Frust über die Ausgangssperre weghüpfen. Die älteren aber brauchen Hilfe bei den Hausaufgaben, die sie in diesen schulfreien Zeiten paketweise mitbekommen haben. Und wie löst das vierköpfige Frauenhaus-Team jetzt die Sache mit den drei Notwohnungen? Schnell und unbürokratisch hatte die Kasseler Bürgermeisterin Ilona Friedrich dafür gesorgt, dass das Frauenhaus zusätzliche Unterkünfte bekommt und drei leerstehende Wohnungen bereitgestellt. Zwei waren sofort belegt. Die dritte Frau ist heute Nacht gekommen. Aber wie sollen sie das mit dem kleinen Team bewerkstelligen? Olesja Mikhaldyko, die vor zwölf Jahren als Praktikantin im Frauenhaus angefangen und ihm seither begeistert die Treue gehalten hat, muss jetzt los, um „die Aufnahme zu machen“. Dabei wird sie eigentlich im Haus gebraucht.

Als die Corona-Krise losbrach, hatte die Politik das gewaltige Problem der epidemischen Gewalt gegen Frauen durch ihre eigenen Männer nicht auf dem Rettungsschirm. Man verabschiedete ein 156-Milliarden-Hilfsprogramm für Unternehmen in Not und charterte Flugzeuge, um gestrandete Urlauber in die sichere Heimat zurückzufliegen. Man begründete die Anweisung, dass die Bevölkerung zu Hause bleiben solle, damit, dass diese Maßnahme Leben rette – was zweifellos stimmt. Einerseits. Dass aber gerade innerhalb der eigenen vier Wände Hundertausenden Frauen eine enorme Gefahr für ihre Gesundheit und sogar ihr Leben droht, daran dachte zunächst offenbar niemand. Dabei ist „Gewalt und insbesondere häusliche Gewalt eines der weltweit größten Gesundheitsrisiken für Frauen und Kinder“, erklärt die Weltgesundheitsorganisation.

Doch bald schlugen die Frauenhäuser Alarm. Denn die kennen das Problem seit Jahrzehnten: Wenn Familien auf engstem Raum und ohne Ausweichmöglichkeiten aufeinander hocken, schlägt Papa noch öfter zu als sonst. Zum Beispiel an Weihnachten, dem Fest der Liebe und Hochsaison für Frauenhäuser. Und auch jetzt, mit Homeoffice oder Kurzarbeit, den geschlossenen Kitas und Schulen, werden die eigenen vier Wände für viele Frauen und Kinder zum Gewalt-Käfig, in dem kein Raubtier wütet, sondern der eigene Mann und Vater. Hinzu kommt, dass die 350 ohnehin überfüllten Frauenhäuser wegen der Infektionsschutzmaßnahmen noch weniger Platz haben als sonst und infizierte Mitarbeiterinnen womöglich ausfallen.

„Die ohnehin unterfinanzierten und mangelhaft ausgestatteten Frauenhäuser werden in absehbarer Zeit an ihre Grenzen kommen“, erklärte die „Zentrale Informationsstelle der autonomen Frauenhäuser“ (ZIF). Schon wenige Tage nach den Ausgangsbeschränkungen bestätigte sich diese Befürchtung: „Wir haben enorme Probleme, weil viele Frauenhäuser Aufnahmestopps verhängen mussten“, erklärte Heike Herold, Sprecherin der „Frauenhauskoordinierung“, dem Dachverband der Frauenhäuser in Trägerschaft von AWO, Caritas & Co. „Sie müssen die Hygienemaßnahmen umsetzen, manchmal Bewohnerinnen in Quarantäne unterbringen. Und die meisten Häuser sind sowieso voll besetzt.“ Die Frauenberatungsstellen meldeten „erhöhten Bedarf“.

Auch die Polizei verzeichnet mehr Einsätze. Zum Beispiel in der Hauptstadt: Zwischen dem 14. und 29. März mussten die Berliner BeamtInnen 651 mal ausrücken, weil sie zu einem Fall „Häuslicher Gewalt“ gerufen worden waren, 40 mal öfter als im gleichen Zeitraum 2019. Das ist ein Anstieg um sechs Prozent.

Aber auch ohne Corona wird die Polizei, auf das ganze Jahr hochgerechnet, allein in Berlin 62.322 mal gerufen, weil ein Mann seine Frau so schlägt, dass die Nachbarn oder das Opfer selbst die 110 wählen. Zweiundsechzigtausenddreiundertzwei-undzwanzig Mal! Manche dieser Frauen findet die Polizei tot auf: 29 Opfer von Mord und Totschlag verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2018 in Berlin, 13 davon – also fast jedes zweite – waren Opfer von Beziehungsgewalt.

Und nun stelle man sich vor, die Hauptstadt-Polizei würde über 60.000 Mal im Jahr gerufen, weil ein Flüchtling zusammen- oder gar totgeschlagen wurde. Oder ein Jude mit Kippa. Das Land stünde Kopf! Aber in diesem Fall sind die Opfer „nur“ Frauen – und nur die Aktivistinnen der Frauenhäuser treffen sich, wenn wieder eine Frau die „Häusliche Gewalt“ nicht überlebt hat, am Freitag danach zur Mahnwache. Keine Medien, keine Schlagzeile, kein Aufschrei.

Eva Hack hält gar nichts von dem Begriff „häusliche Gewalt“: „Hier werden weder das Opfer noch der Täter benannt. Der Begriff neutralisiert und entpolitisiert, er drückt nicht die ungleichen Machtverhältnisse aus“, erklärt sie. Als Eva 1979 das Frauenhaus Kassel gründete, kämpften sie und ihre Mitstreiterinnen darum, dass die Gewalt gegen Frauen in ihren eigenen vier Wänden als das erkannt wird, was sie ist: kein Hirngespinst hysterischer Emanzen, sondern ein Problem epidemischen Ausmaßes.

Das Virus, das diese Epidemie verursacht, ist nicht im medizinischen Sinne ansteckend, aber es gibt ein Klima, in dem es besonders gut gedeiht: Frauenverachtung und Frauenhass.

Aber Ende der 1970er-Jahre galt es noch zu beweisen, dass sie überhaupt existiert: die „Häusliche Gewalt“, die Eva Hack lieber „Männergewalt gegen Frauen“ nennt. Nachdem die Kasselerinnen 1978 eine Notrufnummer veröffentlicht hatten, meldeten sich reihenweise Frauen mit und ohne Kinder, die vor ihrem misshandelnden Mann fliehen wollten. Sie brachten sie in ihren eigenen Wohnungen unter, doch bald waren es so viele, dass eine andere Lösung her musste. Die Feministinnen mieteten eine Wohnung und als auch die zu eng wurde, besetzten sie im März 1979 ein Haus, das sie mit Möbelspenden aus der Kasseler Bevölkerung einrichteten. Selbst dann dauerte es noch Jahre, bis die Stadt Geld für Personal, Heizungs- und Stromkosten herausrückte.

„In den ersten zehn Jahren glaubten wir tatsächlich, dass wir es noch erleben würden, dass wir keine Frauenhäuser mehr brauchen“, sagt Eva Hack und muss selbst lachen bei dieser Vorstellung. Aber in das Lachen mischt sich Bitterkeit, denn die Pionierin hat in 40 Jahren erlebt, dass der Strom der Frauen, die Schutz suchten, nie versiegte. Es kamen einfach immer neue nach.

Als die Feministinnen das Frauenhaus 1979 besetzten, waren es noch vor allem deutsche Frauen mit ihren Kindern, die „die Gewalt und Misshandlung viele Jahre lang ertragen mussten, weil es für sie keinen Ausweg aus der Ehehölle gegeben hatte. Diese Frauen waren nicht berufstätig und hatten kein eigenes Geld. Im Frauenhaus erlebten sie zum ersten Mal, dass sie mit ihrer Geschichte alles andere als allein waren.“ Dann kamen die Opfer des Heiratshandels, zuerst die Philippininen, dann, nachdem 1989 die Mauer und der Ostblock fielen, auch Osteuropäerinnen. In den 1980ern waren es die Türkinnen, in den 1990ern die Bosnierinnen und Kosovarinnen, die in deutschen Frauenhäusern Schutz suchten. Und Frauen aus den „neuen Bundesländern“, in denen es theoretisch keine Gewalt gegen Frauen und praktisch keine Frauenhäuser gab. Die trennten sich nun von ihren gewalttätigen Männern und gingen in die Frauenhäuser kurz hinter der Grenze. „Und in den letzten Jahren haben viele afghanische und syrische Frauen ihren Mut zusammengenommen und sich ein zweites Mal auf die Flucht begeben.“

Bis heute sind Geld und vor allem Plätze im Kasseler Frauenhaus knapp. Und nicht nur dort. 21.400 Plätze müsste es in deutschen Frauenhäusern geben, würde Deutschland die sogenannte Istanbul-Konvention erfüllen. Mit dieser Vereinbarung haben sich bisher 33 Staaten zum Kampf gegen Gewalt gegen Frauen verpflichtet. Obwohl auch Deutschland Ende 2017 die rechtlich bindende Konvention ratifiziert hat, stehen hierzulande nur 6.800 Frauenhaus-Plätze zur Verfügung: ein Drittel der vorgeschriebenen.

„Wir bekommen fast täglich Anrufe und müssen viele Frauen abweisen“, sagt Olesja Mikhaldyko. Immer wieder organisieren die Frauenhäuser Protestaktionen, erst vor wenigen Wochen, am 5. März, gaben die autonomen Frauenhäuser in Hessen eine Pressekonferenz zum Internationalen Frauentag. „Seit Jahren gibt es einen alarmierenden Mangel an Plätzen für gefährdete Frauen und Kinder, die Schutz vor Gewalt suchen. Das ist ein unhaltbarer Zustand. Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und die weltweit verbreitetste Menschenrechtsverletzung.“

Das gilt erst recht in Zeiten von Corona. Einen „schrecklichen Anstieg von Schlägen und Angriffen auf weibliche Haushaltsmitglieder“ beklagte UN-Generalsekretär António Guterrez und forderte die Staaten auf, „den Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt durch ihre Männer und Väter in ihre Reaktionspläne gegen die Corona-Pandemie aufzunehmen“. Auch das Europäische Parlament erklärte: „Es müssen mehr Plätze für Gewaltschutzeinrichtungen und Frauenhäuser bereitgestellt werden.“

Das ist teuer? Stimmt. Aber: Gewalt gegen Frauen hat nicht nur körperliche und seelische Folgen für die Betroffenen, sondern auch finanzielle. Was vielen, auch so manchem Politiker, nicht klar ist: Gewalt gegen Frauen ist ein gewaltiger Wirtschaftsfaktor. Mehrere Studien in verschiedenen Ländern haben die Kosten berechnet, die die Täter verursachen. Da kommt einiges zusammen: die medizinische Behandlung der Opfer, Therapien, Arbeitsausfälle, Polizeieinsätze und Ermittlungsverfahren, Gerichtsverhandlungen, Prozesskostenhilfe, Strafvollzug, Bewährungshilfe, Frauenhäuser, Täterprogramme, Kinderschutz.

Mindestens 3,8 Milliarden Euro pro Jahr kostet die Männergewalt gegen ihre (Ex)Frauen den deutschen Staat und die Arbeitgeber. Das berechnete Sylvia Sacco, Professorin für Gesundheitsmanagement an der TU Cottbus in ihrer Untersuchung „Häusliche Gewalt – Kostenstudie für Deutschland“. Der Europarat geht sogar von 14,5 Milliarden Euro aus – allein für Deutschland. Wäre es angesichts dieser enormen Summen nicht auch volkswirtschaftlich vernünftig, ein paar Milliarden in die Prävention der Männergewalt zu investieren? Und in den Schutz der Frauen und Kinder?

Doch die Finanzierung der Frauenhäuser ist keine Kanzlerinnen-, sondern Ländersache und in den meisten Bundesländern keine Pflichtaufgabe, sondern eine „freiwillige Leistung“. Folge: Ein „finanzieller Flickenteppich, den sich jedes Frauenhaus zusammenstückeln muss“, klagt Heike Herold von der „Frauenhauskoordinierung“. „Und wenn zum Beispiel die Haushaltslage schwierig ist oder sich die politische Ausrichtung einer Regierung oder eines Stadtrats verändert, dann kann das Geld für die Frauenhäuser gekürzt oder gestrichen werden.“ Herold hofft, dass „jetzt durch Corona allen klar wird, dass dieses unterfinanzierte und nicht abgesicherte System dringend erneuert werden muss.“

Nach den Alarmrufen der Frauenhäuser wegen der Corona-Krise wurde vielerorts zusätzliches Geld aufgebracht, um leerstehende Hotelzimmer oder Wohnungen anzumieten. Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) hatte sich schließlich eingeschaltet und in einer Telefonkonferenz mit den 16 Landesministerinnen „unbürokratische Lösungen“ gefordert. Die allerdings könnten nur „in den Ländern und Kommunen gefunden werden“. So ist nun wieder jedes Frauenhaus auf sich gestellt.

In der Frauenberatungsstelle Düsseldorf fühlt frau sich dennoch gut gewappnet. Dank der Unterstützung der Integrationsbeauftragten Miriam Koch stehen mehrere Apartments bereit, in die schutzsuchende Frauen und Kinder einziehen können. Bisher allerdings gebe es nicht mehr Anfragen, berichtet Beraterin Etta Hallenga. „Aber wir kennen das von der Weihnachtszeit: Die Frauen kommen zeitverzögert.“ In den Tagen, in denen der Täter ständig in der Nähe ist, ist das Flüchten schwierig. Das gilt erst recht in Zeiten von coronabedingten Kontaktverboten. „Wenn dann wieder Kontakte möglich sind, gehen die Frauen“, weiß Hallenga.
Auch Eva Hack vom Frauenhaus Kassel befürchtet, dass es sich um die Ruhe vor dem Sturm handelt. Mit dem Ansturm der Frauen rechnet sie „in vier bis fünf Wochen“.

Wenn diese EMMA-Ausgabe erscheint, werden laut Statistik wieder zehn Frauen mehr Opfer der tödlichen Gewalt ihres (Ex)Mannes geworden sein. Immerhin werden die Medien diese Frauenmorde hoffentlich nicht mehr „Familientragödie“ oder „Beziehungsdrama“ nennen. Was EMMA seit Jahrzehnten fordert, hat die Deutsche Presseagentur (dpa) nun endlich in die Tat umgesetzt: Sie hat diese verschleiernden Begriffe aus ihrem Vokabular gestrichen. Denn: „Drama und Tragödie rücken Mord und Totschlag in die Nähe eines schicksalhaften Geschehens, in dem Opfer- und Täterrolle zu verschwimmen scheinen: Ist der Täter nicht auch irgendwie Opfer (etwa einer zerrütteten Beziehung) – und hat das Opfer daher nicht auch Anteil an der Tat?“ erklärt dpa-Nachrichtenchef Froben Homburger.

Ja. Männergewalt gegen Frauen ist weder Schicksal noch Privatsache, sondern ein Skandal und ein Politikum.

Die beiden Dachverbände der Frauenhäuser sowie der „Bundesverband der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen“ appellieren in Corona-Zeiten „mehr denn je an eine solidarische Nachbarschaft! Wichtig ist, nicht wegzuschauen, sondern Zivilcourage zu zeigen, Betroffenen Hilfe anzubieten und sich über Hilfsangebote zu informieren.“

Die Pandemie Corona ist, mit ein bisschen Glück, zum Jahresende überstanden. Die Pandemie Männergewalt noch lange nicht. Wann also wollen Staat und Gesellschaft endlich beginnen zu handeln?

Chantal Louis

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